Titel: Der Durchmesser der Kugelkreise bei Kugellagerung.
Fundstelle: Band 305, Jahrgang 1897, S. 158
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Der Durchmesser der Kugelkreise bei Kugellagerung. Mit Abbildungen. Der Durchmesser der Kugelkreise bei Kugellagerung. Um grössere störende Spielräume zwischen den Lagerkugeln zu vermeiden, ist die Bestimmung des genauen mittleren Kugelkreises von Wichtigkeit. Ist d die Stärke der Kugel, n ihre Zahl, so ist der Centriwinkel zu zwei Kugelmitteln (Fig. 1) 2α=360n bezieh. α=180n Aus dem Dreieck aus o folgt sinα=d2:D2 oder sin α = d : D, wenn D der Durchmesser des Kugelkreises ist. Hiernach folgt D=dsinα=dsin180n als Kugelkreisdurchmesser. (American Machinist, 1896 Bd. 19 Nr. 41 S. 952.)
[Textabbildung Bd. 305, S. 158]
Fig. 1.
[Textabbildung Bd. 305, S. 158]
Fig. 2.
Wird aber zwischen den Kugeln ein Abstand s verlangt (Fig. 2), so wird, weil ac=(ab:2)=d2+s2 bezieh. 2 . (a c) = (d + s) und weil ferner sinα=ac:ao=ac:D2 ist: D2=acsinα oder D=2.acsinα=d+ssinα sein. Nun ist, wie vorher α=180n, wenn n die Kugelzahl bedeutet, D=(d+s):sin180n der Durchmesser des Kugelkreises. Hieraus folgt für den gegebenen Kugelkreis (D.sin180nd)=s der geforderte Spielraum oder die Stegbreite für den Führungsring.